Der beste Torwart der Welt, und dann das … !!!
20.06.2026 14:00 von Chronicle Redakteur Martin
20. Juni
Der VEB-Chronicle meldet:
Der beste Torwart der Welt und dann das ... !!!
Nach einer tollen Parade, bei dem Martin einen Schuss von Bllaca aus nächster Nähe unschädlich gemacht und sogar noch den Nachschuss, fühlte sich Martin als der beste Torwart der Welt. Und das tat Martin auch lautstark kund. Aber Hochmut kommt vor dem Fall, so auch bei Martin. Denn bei der nächsten Aktion war Martin alles andere als der beste Torwart der Welt, ganz im Gegenteil. Ansonsten stand heute eine – grob aufgerundet – 230 Jahre Abwehr auf dem Platz und den armen Achim hat es leider wieder einmal böse erwischt.
Bei heißen Sommerwetter, bei dem aber ein kühler Wind blies, trafen sich 17 VEB’ler zu ihrem Kick. Auch Masud war nach seiner Verletzung wieder mit dabei und wurde freudig begrüßt. Nach dem warm machen teilten Achim und Frank die Mannschaften ein und dann ging es mit 9 Gelben gegen 8 Blaue los.
Die Blauen mit vorerst Tom im Tor, Thomas, Bllaca und Robert in der Abwehr, Achim und Masud im Mittelfeld und vorne mit Wolfgang und Dai hatten Anstoß. Und sie kamen sofort in dem gelben Strafraum, aber dort konnten die Gelben den Angriff abwehren.
So kamen die Gelben mit vorerst Milad im Tor, Martin, Dieter und Flo in der Abwehr, Frank, Andreas und Arne im Mittelfeld und vorne mit Achmed und Ali in Ballbesitz. Dieter bezeichnete die gelbe Abwehr – grob aufgerundet – als 230 Jahre Abwehr und so verhielt sich die Abwehr am Anfang auch.
Milad spielte den Ball nach rechts hinaus auf Dieter, der den Ball quer in die Mitte zu Andreas spielen wollte. Dabei übersah Dieter allerdings Wolfgang (wie kann man Wolfgang übersehen ??? Altersschwäche halt) und so rannte Wolfgang in den Pass. Wolfgang schnappte sich den Ball und schoss ihn ins verlassene Tor zur sehr frühen 1 : 0 Führung der Blauen.
Martin bat daraufhin Wolfgang, doch noch zu wachsen, damit Dieter ihn das nächste mal besser sehen könne. Und die 230-Jahre Abwehr wurde nicht besser. Denn kurz danach schickten die Blauen links Dai steil. Dai überrannte Flo und legte den Ball dann quer in die Mitte. Dort hatte Wolfgang Martin überrannt und haute den Ball zum 2 : 0 ins Tor.
Ein toller Anfang für die Blauen und insbesondere für Wolfgang, nicht aber für die Gelben. Milad sah ein, dass es keine gute Idee war, ins Tor zu gehen und so ging Martin satt seiner ins Tor und Milad ins Mittelfeld.
Nach der anfänglichen blauen Überlegenheit wurde das Spiel dadurch ausgeglichener und die Gelben wurden auch Dank ihrer Überzahl leicht überlegen. Aber die Blauen blieben stets gefährlich und die Gelben mussten höllisch auf deren Konter achten.
Aber so langsam verlagerte sich das Spiel in die blaue Hälfte. Angriff um Angriff starteten die Gelben und sie belohnten sich bald dafür. Arne schnappte sich halblinks den Ball, umspielte den ersten Blauen und zog nach innen. Dort umspielte Arne den nächsten Blauen und schoss den Ball dann unhaltbar für Tom im Tor um 1 : 2 Anschlusstreffer ins Netz.
Nun begann bei den Blauen ein munterer Torwartwechsel, denn nun ging Thomas für Tom ins blaue Tor. Die Gelben griffen weiter an und erspielten sich eine Ecke. In ihrer Angriffseuphorie vergaßen die Gelben eine Absicherung nach hinten. Und das sollte sich rächen.
Denn Robert am kurzen Pfosten konnte die hereingeschlagene Ecke mit dem Kopf klären. So kamen die Blauen in Ballbesitz und starteten einen blitzschnellen Konter. Über mehrere Stationen landete der Ball halbrechts bei Wolfgang, der in den gelben Strafraum lief.
Dort spielte Wolfgang den Ball flach auf den zweiten Pfosten, wo Dai mitgelaufen war. Und Dai hatte keine Probleme, den Ball aus vollem Lauf zur 3 : 1 Führung der Blauen ins Tor zu hämmern.
Andreas, der Dai hinterher gelaufen war, war frustriert ob dieses Leichtsinns, hinten keine Absicherung gegen die schnellen Stürmer der Blauen aufgebaut zu haben. Die Gelben setzten den Frust über dieses Tor in Angriffsenergie um und attackierten weiterhin das blaue Tor.
Aber die Gelben mussten stets sehr auf die blauen Konter aufpassen. Und die kamen sehr regelmäßig. Aber die Blauen versäumten es, aus diesen Kontern etwas Zählbares zu machen. Denn die Blauen, besonders Dai, schossen bei all ihren Angriffen, den Ball vorbei, wenn auch manchmal sehr knapp.
So blieb es länger beim 3 : 1. Achim hatte inzwischen Thomas im Tor abgelöst und Thomas bescherte uns dann eine Trinkpause. Denn Thomas drosch den Ball bei einem blauen Angriff aus vollem Lauf volley weit über das gelbe Tor in die Pferdewiese dahinten.
Martin wollte den Ball holen, aber er brachte die Türe hinter seinem Tor nicht auf. Martin meinte, die Türe sei verschlossen und machte sich auf den Weg zu einer offenen Tür. Dies nutzten die anderen zu einer Trinkpause.
Aber Martin hatte den Türhebel nicht richtig gedrückt und das gelang dafür Frank. So konnte Martin den Ball doch zeitnah holen, aber da war die Trinkpause schon in vollem Gange. Da Martin und Andreas auf der anderen Seite der Bänke standen, verzichteten sie auf das Trinken.
So ging es nach dieser kurzen Pause weiter. Und die Gelben belohnten sich bald für ihre Angriffsbemühungen. Diesmal war es der flinke Achmed, der zu einem Solo ansetzte und ein paar Blauen umspielte, ehe er den Ball zum 2 : 3 Anschlusstreffer ins Tor schoss.
Dieses Tor gab den Gelben Auftrieb und sie verstärkten ihre Angriffe. Die Blauen wurden in ihre Hälfte zurück gedrängt, blieben aber bei ihren blitzschnellen Kontern stets gefährlich. Aber die Blauen schossen weiterhin nur daneben anstatt aufs Tor oder sogar ins Tor.
Es gab dann eine Unstimmigkeit zwischen Robert und Milad. Den Grund dafür konnte Martin im Tor nicht erfahren, es hatte wohl irgendetwas mit Hand und Freistoß etc. zu tun. Besonders Robert brauchte einige Zeit, bis er sich wieder beruhigte nachdem die anderen VEB’ler die Beiden zur Mäßigung und zum Weiterspielen aufgefordert hatten.
Da machten es die Gelben mit dem aufs Tor schießen schon besser, als nach einer schönen Kombination Achmed frei gespielt wurde und den 3 : 3 Ausgleich schoss. Martin war sehr angetan darüber und forderte seine Gelben auf, den Sack nun zuzumachen. Andreas meinte, es stünde ja erst 3 : 3, aber das war Martin bewusst, denn er forderte zwei weitere Tore von seinen Gelben.
Dieter hatte kurz darauf zweimal den Führungstreffer auf dem Kopf. Es gab Ecke für die Gelben, die auf den Kopf von Dieter geschlagen wurde. Aber Thomas im Tor konnte den Kopfball abwehren und so gab es erneut Ecke für die Gelben.
Und wieder wurde der Ball auf Dieters Kopf gezirkelt, aber diesmal ging Dieters Kopfball knapp über das Tor. Da hatte Dieter Pech gehabt. Kurz danach machte es Frank dann deutlich besser.
Wieder gab es Ecke für die Gelben, die Milad ausführte. Milad schlug den Ball hoch in den Strafraum auf den zweiten Pfosten. Dort stieg Frank hoch und drückte den Ball mit dem Kopf ins Tor zur 4 : 3 Führung der Gelben. Laut eigener Aussage war dies erst Franks zweites Kopfballtor, dafür aber ein sehr schönes.
Kurz danach erfüllten die Gelben Martins Aufforderung, den Sack zuzumachen. Milad wurde rechts vorne angespielt und lief aufs blaue Tor zu. Kein Blauer griff Milad richtig an und so konnte Milad den Ball ins kurze Eck zum 5 : 3 Sieg der Gelben schießen.
Nun gab es eine richtige Pause und es war klar, angesichts der Hitze mussten wir wechseln, zwei Spiele in Unterzahl bei der Hitze machen keinen Sinn. Also ging Flo zu Blauen, die nun in Überzahl spielten.
Während alle anderen schon wieder auf dem Platz waren und endlich anfangen wollten, war Martin noch als Chronist beschäftigt. Da dies dauerte und dauerte, hielten es die Blauen nicht länger aus und fingen an zu spielen. Und sie schossen den Ball ins verlassene gelbe Tor, gerade als Martin endlich auf den Platz kam.
Natürlich zählte dieses Tor nicht und so ging das 2. Spiel nun richtig los. Dank der Überzahl waren die Blauen nun besser und griffen energisch an. So bekam Martin gleich einiges zu tun, aber Martin konnte alle Schüsse auf sein Tor parieren. Auch die Rückgabe waren für Martin kein Problem.
Doch dann wurde Bllaca rechts frei vor dem Tor angespielt. Martin kam aus seinem Tor heraus um den Winkel zu verkürzen, als Bllaca schoss. Martin konnte den Ball mit den Händen abwehren, aber der Ball flog Bllaca wieder vor die Füße.
Aber auch Bllacas Nachschuss konnte Martin parieren und er feierte seine Abwehrtaten euphorisch. Martin rief sich als bester Torwart der Welt (OK: hier auf dem Platz) aus und ließ sich feiern.
Und dies ist Martin garnicht gut bekommen. Dann nach dem nächsten Angriff bauten die Gelben von hinten ihr Spiel auf. Arne führte den Ball, aber da die Blauen sehr früh angriffen, fand Arne vorne keine freie Anspielstation und passte den Ball zurück zu Martin.
Martin bückte sich, um den Ball mit beiden Händen aufzunehmen, aber Martin griff nicht richtig zu. So rutsche Martin der Ball zwischen den Fingern hindurch durch seine Beine und kullerte dann ins Tor zur 1 : 0 Führung der Blauen.
Martin wäre am liebsten im Boden versunken ob dieses Missgriffs und das als bester Torwart der Welt. Milad zeigte Martin, wie man solche Bälle aufnehmen sollte, aber das änderte nichts mehr an dem Fehlgriff.
So ging das Spiel weiter und fortan lag das Augenmerk vermehrt auf Ali. Denn sobald Ali den Ball hatte, setzte er sich Scheuklappen auf und stürmte wild auf den nächsten Blauen zu anstatt nach einem anspielbaren Gelben Ausschau zu halten.
Und in den meisten Fällen verlor Ali den Zweikampf. Gewann Ali einen Zweikampf, hielt Ali weiterhin nur nach dem nächsten Blauen Ausschau für den nächsten Zweikampf und spätestens da war der Ball dann weg.
Das regte mit der Zeit Andreas und auch Martin sehr auf, aber alle Ermahnungen etc. fruchtete nichts bei Ali. So passierte, was passieren musste. Wieder einmal verlor Ali im Mittelfeld einen Zweikampf und die Blauen starteten einen Konter.
Dai wurde links steil geschickt und passte im richtigen Moment auf den zweiten Pfosten, wo Wolfgang mitgelaufen war. Wolfgang hatte dann kein Problem, den Ball zum 2 : 0 für die Blauen ins Tor zu schießen.
Dieser Zweikampfverlust steigerte den Frust von Andreas und Martin auf Ali, aber an Alis Spielweise änderte auch dies nichts. Die Blauen waren nun klar besser und setzten die Gelben stetig unter Druck.
Und die Blauen erspielten sich viele Chancen, aber Martin wurde nun zur Krake. Denn mit all seinen Extremitäten wehrte Martin in der Folgezeit die Schüsse der Gelben hat. So hat Martin sein Missgeschick von vorher wieder gut gemacht.
So hielt Martin seine Gelben im Spiel. Und bei einem der wenigen gelben Angriffe gelang Ali der Anschlusstreffer. Ali wurde links vorne angespielt und nahm den Ball auf. Ali drehte sich in Richtung Tor und schoss den Ball ins kurze Eck zum 1 : 2 Anschlusstreffer.
Auch dieser Treffer beruhigte Andreas nicht, denn Andreas meinte, Ali habe nur deshalb aufs Tor geschossen, da er keinen Blauen zum Ausspielen gefunden habe.
Und dann erwischte es den armen Achim. Achim fiel hin und stützte sich dabei mit der Hand ab. Das tat Achim so unglücklich, dass sich Achim dabei etwas brach. Achim hörte dies deutlich, verließ das Feld und ging nach Hause. Wir entließen Achim mit den besten Wünschen
ALLES GUTE Achim !!!
Die Mannschaften waren nun wieder pari und das Spiel wurde ausgeglichener. Trotzdem musste Martin immer wieder seine Krakeneigenschaften aus packen. So zum Beispiel gegen Flo, der vorne schön freigespielt wurde.
Martin kam aus seinem Tor heraus und machte sich breit, aber Flo verfehlte den Ball ganz knapp und stolperte bei der versuchten Ballannahme auch noch über seine eigenen Füße. Kurz danach musste Martin sein rechtes Bein maximal ausfahren, um einen blauen Schuss gerade noch so um den Pfosten zu lenken.
Gegen Bllacas Schuss war dann aber auch Martin machtlos. Bllaca hatte sich rechts im Strafraum freigelaufen und wurde exakt angespielt. Wieder kam Martin aus seinem Tor heraus, aber Bllaca drehte sich und schoss den Ball gegen die Laufrichtung von Martin ins lange Eck zur 3 : 1 Führung der Blauen.
So ging das Spiel weiter und besonders Ali spielte weiter wie bisher, d.h. er verlor Ball um Ball. Andreas war zum Schluss so sauer darüber, dass er schon nach Hause gehen wollte. Da aber die Zeit schon sehr weit fortgeschritten war, wartete Andreas noch den letzten blauen Angriff ab.
Als die Blauen diesen Angriff ins Aus gesetzt hatten, beendeten wir das Spiel. Martin ermahnte nachmals Ali, viel öfters abzuspielen und so gingen wir dann erschöpft, aber glücklich nach Hause.
Auf dem Heimweg überholte Martin den trabenden Andreas und lobte ihn ob seiner Sportlichkeit. Andreas meinte dazu, dass er sich so den Frust über Ali rauslaufe. Bestimmt keine schlechte Idee !!!
Hier die Bildergalerie dazu