Bllaca ist der Gewinner des Wochenendes

06.06.2022 13:30 von Chronicle Redakteur Martin

06. Juni

 

Der  VEB-Chronicle  meldet:

Bllaca ist der Gewinner des Wochenendes

Bllaca ist eindeutig der Gewinner dieses verlängerten Kick-Wochenendes. Egal in welcher Mannschaft er auch spielte, die Mannschaft hat immer gewonnen. Und das lag nicht nur an der Mannschaft, wie Bllaca bescheiden meinte, sondern auch an Bllaca. Herzlichen Glückwunsch an den Man of the Weekend. Und beinahe wäre Martin der Looser des Wochenendes geworden. Aber Martin hat sich nicht nur Freunde gemacht, als er heute immer wieder rief: „das Tor ist leer“, denn meistens stand da noch ein Torwart drin.

Bei schönen Wetter trafen sich am Pfingstmontag immerhin 8 VEB’ler zu ihrem Kick. Allerdings sah es lange nicht danach aus, denn zuerst waren wir nur zu sechst. Als dann noch Mäthes kam, der es trotz seiner Zerrung am Samstag probieren wollte, wollte Markus schon wieder gehen, da er heute nur als fester Torwart spielen wollte und das ist mit drei Mann je Mannschaft nicht möglich.

Aber dann kam noch Achim, wir waren zu acht, damit vier Mann pro Mannschaft und Markus blieb. Und er hat sein Bleiben wahrlich nicht bereut. Markus teilte dann die Mannschaften ein und begannen wir mit 4 Gelben gegen 4 Blaue im Strafraum auf die kleinen Tore zu kicken.

Wer nun genau Anstoß hatte, war nicht ganz klar. Die Gelben mit Arne, Bllaca, Achim und Ludwig hatten zwar den Ball, spielten ihn aber sogleich zu den Blauen. So begannen die Blauen mit Markus im Tor und davor mit Martin, Peter und Mäthes das Spiel. Das Spiel begann sehr verhalten, wir mussten uns erst an die beengten Verhältnisse gewöhnen.

Die Blauen fanden zuerst ins Spiel und bei ihrem ersten ernsthaften Angriff glückte Peter mit einem platzierten Schuss das 1 : 0. Kurz danach starteten die Gelben ihren ersten ernsthaften Angriff, den Arne mit seinem Tor zum 1 : 1 Ausgleich abschließen konnte.

Das Spiel ging nun sehr flott hin und her und beide Mannschaften erspielten sich einige Chancen. Aber es fielen erst einmal lange, lange keine weiteren Tore. Das lag zum Teil an den jeweiligen Torhütern, vorallem aber an den Schützen, denn die meisten Bälle flogen, wenn auch zum Teil sehr knapp, am Tor vorbei.

Besonders Peter zeichnete sich dabei aus, denn Peter schoss – gefühlt – zehn Mal aufs Tor und jedes Mal daneben. Dabei war es egal, ob ein Torwart im Tor stand oder das Tor leer war, Peter schoss konstant daneben. Grrrr !!!!

Aber auch Mäthes hatte mit seinen Fernschüssen kein Glück, denn auch er verzog all seine Schüsse. Die Gelben machten es da keinen Deut besser, auch sie vergaben reihenweise ihre zum Teil hochkarätigen Chancen.

So ging das lange hin und her und die Gelben wurden immer besser. Die Gelben standen hinten sehr kompakt, sodass es für die Blauen kaum ein Durchkommen gab und sie es so vornehmlich mit Fernschüssen probierten.

Kaum hatten die Gelben dann den Ball, griffen sie sehr beweglich und variabel an. Die Blauen waren bei Weitem hinten nicht so kompakt, sodass sich immer wieder Lücken in der blauen Abwehr auftaten, in die die Gelben dann technisch gekonnt hineinstießen.

Und dann, endlich, endlich, zahlte sich dieses Übergewicht auch aus, als Arne dann das 2 : 1 gelang. Und beinahe hätte Arne kurz danach einen Hattrick erzielt, aber so ganz 100% konnte man ihm dieses Tor nicht zusprechen.

Arne hatte sich rechts durchgespielt und schoss hoch aufs Tor. Der Ball wäre wohl drüber gegangen, aber er traf Mäthes an der Backe. Von Mäthes Backe wurde der Ball dann „schulbuchmäßig“ nach unten ins Tor „geköpft“. Es stand 3 : 1. Zur Hälfte hatte Arne das Tor erzielt, zur anderen Hälfte war es ein Eigentor vom armen Mäthes, dem seine Backe noch eine kleine Weile wehtat.

Bei den Gelben war nun der Knoten bezüglich Tore schießen geplatzt, denn ab nun fiel Tor um Tor. Mit zwei Toren erhöhte Bllaca auf 5 : 1, ehe Ludwig auch zwei Tore erzielte und so auf 7 : 1 erhöhte.

Die Blauen hatten zwar auch die eine oder andere Chance, aber Mäthes und vorallem Peter vergaben all diese Chancen, auch wenn ein bisschen Pech dabei war, wenn der Ball an den Pfosten klatschte.

Angesichts dieser Tormiesere fasste sich dann Martin ein Herz. Martin wurde hinter der Mittellinie in der gelben Hälfte angespielt (Tore schießen war erst ab der Mittellinie erlaubt) und sah, dass das gelbe Tor so gut wie leer war. Martin nahm Maß und haute den Ball kraftvoll mit der Pike ins Netz, es stand nur noch 2 : 7.

Markus verkündete schon die Wende, aber diese Hoffnung wurde sehr bald von den Gelben zunichte gemacht. Denn die Gelben erhöhten kurz danach auf 8 : 2 ehe Achim mit zwei weiteren Toren den 10 : 2 Endstand besiegelte.

So duften wir nach knapp einer Stunde Spielzeit endlich in die Pause. Und diese hatten wir auch dringend nötig, denn inzwischen war die Sonne herausgekommen und es wurde richtig schwül und damit kraftraubend.

Angesichts der klaren Überlegenheit der Gelben initiierte Markus einen Wechsel. Bllaca ging zu den Blauen und Mäthes stattdessen zu den Gelben. So ging es dann in das 2. Spiel. Und obwohl Mäthes diesmal direkt von dem Wechsel betroffen war, hat er ihn geistig doch nicht ganz vollzogen.

Denn Mäthes war kurz nach Beginn sehr erstaunt, als ihn plötzlich Martin vor seinem eigenen Tor heftig attackierte und versuchte, ihm den Ball wegzunehmen. Erst danach hat Mäthes dann den Wechsel so richtig vollzogen.

Wie im ersten Spiel gingen die Blauen früh mit 1 : 0 in Führung und den Gelben gelang kurz danach der Ausgleich zum 1 : 1. Dann aber drehten die Blauen auf. Nun standen die Blauen, auch dank den Anweisungen von Bllaca hinten wesentlich kompakter und waren auch technisch verbessert. Dadurch verloren die Blauen vorne nicht wie im ersten Spiel öfters den Ball und bekamen damit auch weniger Konter.

Wie schon im ersten Spiel „nervte“ Martin seine Mitspieler bei ihren Angriffen mit seinem Ruf „das Tor ist leer“, auch wenn nur Martin ein leeres Tor gesehen hatte. Denn alle anderen, besonders Peter, sahen immer noch einen Torwart vor dem Tor und konnte den Ruf damit nicht verstehen. Peter war über diese Rufe alles andere als „amused“ und brachte dies auch deutlich zum Ausdruck.

Diese Ausrufe erschwerten den Blauen eher das Tore schießen als dass es eine Hilfe war. Besonders Peter hatte damit immer noch so seine Probleme denn er schoss immer noch vorbei statt ins Tor. Aber das sollte sich bald ändern.

Das 2 : 1 für die Blauen war dann wieder ein kurioses Tor. Bllaca war rechts bis zur Torauslinie vorgedrungen und schoss dann hart vors gelbe Tor. Mäthes war mitgelaufen und bekam den Ball unglücklich vor die Füße. Und von Mäthes Füßen sprang der Ball dann ins Tor. Dieses Tor war nun eindeutig ein Eigentor von Mäthes und konnte Bllaca nicht gutgeschrieben werden.

Dann endlich, endlich platzte auch bei Peter der Torknoten. Peter kam über halblinks, ließ einen Gelben elegant aussteigen und haute den Ball halbhoch am Torwart vorbei ins Tor zum 3 : 1 für die Blauen.

Markus entschloss sich dann nach ein paar vorherigen, vorsichtigen Ausflügen endgültig, wieder vorne im Feld mitzuspielen. Martin orientierte sich stattdessen nach hinten um notfalls im Tor zu stehen bei gelben Angriffen.

Damit wurde das blaue Spiel noch gefährlicher denn Markus konnte seine Technik nun voll zur Geltung bringen. Markus vermied zwar abrupte Bewegungen, die hätten seinem Knie nicht gut getan, aber sein Auftreten auf dem Platz beflügelte die Blauen. So konnten sie schöne Kombinationen zeigen und auf 6 : 3 erhöhen.

Auch die Gelben schossen ein bemerkenswertes Tor in dieser Phase. Die Gelben kamen über links und schossen hart und platziert aufs blaue Tor. Martin hatte keine Chance und der Ball prallte vom Tor zurück auf Martins Fuß, der ihn dann ins Feld zurück kickte. Es gab eine kurze Irritation, ob der Ball nun vom Pfosten oder dem Gestänge im Tor zurückgesprungen sei. Martin war der Meinung dass der Ball aus dem Tor auf seinen Fuß gesprungen sei und so einigten wir uns dann, dass dies ein Tor für die Gelben gewesen sei.

Ein besonders schönes Tor gelang dann den Blauen. Bllaca hatte hinten vor dem eigenen Strafraum den Ball erobert und sah Markus in die verwaiste gelbe Hälfte starten. Mit dem Außenrist zirkelte Bllaca den Ball zwischen zwei Gelben hindurch zu Markus, der dann keine Mühe hatte, den Ball ins – nun wirklich – leere Tor zu schießen.

Ludwig hatte dann die Wende auf dem Fuß. Die Blauen verloren vorne den Ball und Ludwig wurde steil geschickt. Ludwig überrannte Martin als letzten Mann und hatte das leere Tor vor sich. Aber irgendwie hatte er noch die „blaue“ Seuche des ersten Spiels am Fuß, denn wie die Blauen im ersten Spiel, schoss Ludwig den Ball nicht ins leere Tor sondern an den Pfosten.

Ludwig konnte sein Missgeschick einfach nicht begreifen. Und zu allem Überfluss sprang der zurückprallende Ball zu einem Blauen, der ihn sofort nach vorne weiterleitete und dort wurde er dann zum 7: 3 ins Tor geschossen. Statt 4 : 6 stand es nun 3 : 7 aus Sicht der Gelben, Shit happens !!!

Aber auch Peter wurde noch durch ein Missverständnis – sehr zu seinem Leidwesen – gestoppt. Peter bekam links hinten an den Ball und lief los. Ein Gelber stellte sich Peter in dem Weg, den Peter mit einem Haken nach außen stehen ließ. Dabei kam dem Ball an die Außenlinie, aber Peter schnappte sich den Ball und lief weiter auf das gerade von Mäthes gehütete Tor. Peter sah eine große Chance, ein Tor zu erzielen, als Mäthes laut AUS rief.

Wie einige andere auch hatte Mäthes den Ball, als Peter den Gelben umspielte, im Aus gesehen. Peter hingegen schwörte Stein und Bein, dass der Ball NICHT ganz umfänglich im Aus gewesen war. Verärgert bracht Peter seinen Sturmlauf ab, denn er hätte gerne hier ein weiteres Tor geschossen.

Die Blauen erhöhten dann auf 8 : 4 und unsere Spielzeit lief langsam ab. Als Bllaca dann den Ball hoch und weit über das gelbe Tor und den dahinter liegenden Zaun setzte, nahmen wir diese Aktion als Anlass das Spiel zu beenden. Es war inzwischen 9:27 Uhr und wir brauchten kein schlechtes Gewissen haben ob dieses Abbruchs.

Bllaca war somit der eindeutige Gewinner dieses Wochenendes, denn er hat als einziger alle 4 Spiele des Wochenendes gewonnen. Als Martin ihm diesen Titel mündlich überreichte und sich vor ihm verneigte, wehrte Bllaca nur bescheiden ab und meinte, dass die Mannschaften gewonnen hätten. Stimmt schon, aber Bllaca hatte daran einen gehörigen Anteil.

Dadurch, dass beim heutigen Wechsel Mäthes und nicht Martin zu den Gelben wechselte, wurde Martin davor bewahrt, der Verlierer des Wochenendes zu werden. Ansonsten hätte Martin alle vier Spiele des Wochenendes verloren, so hat Martin wenigstens eines gewonnen.

 

 

Hier die Bildergalerie dazu

 



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