VEB-Premiere: das Doppelhacken-Tor

14.05.2022 13:00 von Chronicle Redakteur Martin

14. Mai

 

Der  VEB-Chronicle  meldet:

VEB-Premiere: das Doppelhacken-Tor

So etwas hat es in der langen Historie des VEB auch noch nicht gegeben: Das Doppelhacken-Tor. Erst mit der Hacke den Ball an die andere Hacke und von dort dann ist Tor. Warum einfach wenn es auch umständlich geht. Aber es sollte nicht das einzige bemerkenswerte Tor heute sein. Zudem erlebten wir drei wunderbare Kicks, wobei der Spaßfaktor aber etwas einseitig verteilt war.

Bei herrlichem Frühlingswetter, warm, sonnig und klarer Luft nach dem Regen gestern trafen sich 12 VEB’ler zu ihrem Kick heute. Das Aufwärmen zog sich etwas dahin und schließlich teilte Markus die Mannschaften ein. So ging es dann mit 6 Blauen gegen 6 Gelbe auf dem etwas verkürzten Halbfeld los.

Wobei das mit dem Losgehen sich etwas schwierig gestaltete, denn der Beginn war sehr verschlafen. Die Blauen mit Wolfgang im Tor und davor mit Peter, Ludwig, Robert, Giuseppe und Wolfgang, dem Ingo hatten zwar Anstoß. Aber ob sie den nun wirklich ausgeführt hatten, war nicht so sicher, denn es kam kein Spiel zustande.

So fragten die Gelben mit Markus im Tor und davor mit Thomas, Martin, Flo, Arne und Mäthes nach, ob das Spiel denn schon laufe. Erst als Robert rechts steil geschickt wurde, begann dann das Spiel wirklich.

Und die Gelben machten dann schnell ernst. Schon nach ganz wenigen Angriffen wurde nach einer schönen Kombination Arne am rechten Pfosten freigespielt. Aus kurzer Entfernung hatte Arne dann keine Mühe, den Ball an Wolfgang vorbei zum 1 : 0 für die Gelben ins Netz zu schießen.

Die Blauen waren etwas irritiert und starteten nun ihrerseits Angriffe, die aber keine große Gefahr heraus beschworen. Die Gelben spielten aus einer verstärkten Abwehr heraus flüssig nach vorne und ließen den Ball technisch gekonnt durch ihre Reihen laufen.

So wurde Arne rechts angespielt und trieb den Ball nach vorne. Im richtigen Moment passte Arne quer in den Strafraum, wo Mäthes in der Mitte mitgelaufen war. Aber auch Robert war mitgelaufen und kam etwas früher an den Ball. Aber Robert haute den Ball am verdutzten Wolfgang vorbei ins eigene Netz zum 2 : 0.

Dieses Tor ließ die Irritation der Blauen weiter steigen, denn damit hatten sie wohl nicht gerechnet. Und dann kam auch noch riesen Pech dazu für die Blauen. Ingo wurde rechts steil geschickt, überrannte Martin und schoss dann aus sehr spitzem Winkel scharf aufs Tor. Der Ball flog an Markus vorbei und klatschte an den langen Innenpfosten und von da ins Feld zurück. Da fehlten nur wenige Millimeter zum Anschlusstor, was Ingo verzweifelt aufschreien ließ.

Da machten es die Gelben auf der anderen Seite schon besser. Diesmal wurde Mäthes direkt angespielt und gegen seinen präzisen Flachschuss hatte Wolfgang keine Chance, es stand 3 : 0.

Die Blauen mühten sich unentwegt und redlich, aber die Gelben standen hinten Dank der vorzüglichen Organisation von Thomas sehr kompakt. Thomas ließ Ingo kaum aus den Augen und verfolgte ihn beinahe überall hin. So nahm Thomas Ingo viel von seiner Gefährlichkeit und damit den Blauen viel von ihrer Durchschlagskraft.

Zudem verlieh der komfortable Vorsprung den Gelben Selbstvertrauen und so zogen sie überlegt ihr Spiel auf während das der Blauen irgendwie etwas stockte. Aber ungefährlich war es damit doch nicht. Peter wurde zentral angespielt und schoss hoch aufs gelbe Tor. Markus stand etwas zu weit vor seinem Kasten und konnte so den hohen Ball nur noch mit den Fingersputzen erreichen. Das reichte allerdings nicht aus, um den Ball entscheidend abzulenken und so schlug der Ball knapp unter der Latte zum 1 : 3 ein.

Dann erlebten wir beinahe eine Kopie des zweiten Tors der Gelben. Wieder wurde Mäthes steil geschickt und rannte dem Ball hinterher. Auch Robert rannte los und kam etwas früher an den Ball als Mäthes. Wieder haute Robert den Ball aufs Tor, aber diesmal gelang es Wolfgang, gerade noch sein linkes Bein auszufahren und den Ball neben den Pfosten zu lenken.

Erleichtert atmete Martin auf, seine Eigentorschützen-Krone war nicht in Gefahr und er belehrte Robert, dass man das auch besser hätte machen können (in welchem Sinn auch immer).

Martin hätte kurze Zeit später sein Torkonto erhöhen können, als er links angespielt unbehelligt davon zog. Martin schoss scharf und hoch ins kurze Eck, aber Wolfgang riss reflexartig seinen rechten Arm hoch und boxte den Ball ins Aus. Im Anschluss an die Ecke kam Martin wieder gefährlich zum Schuss, aber wieder lenkte Wolfgang den Ball mit einer rollen Reaktion zur Ecke, die dann aber nichts einbrachte.

Die Gelben blieben überlegen und kombinierten sich weiter souverän durch die blauen Reihen. Auch kleine Missverständnisse konnten dies nicht trüben. Die Gelben hatten in der blauen Hälfte Einwurf, den Arne zu Martin spielte. Martin schob den Ball wieder zu Arne, allerdings nicht in dessen Füße, sondern einen Meter weiter.

Flo stand Arne gegenüber und der Ball flog so zwischen den Beiden hindurch. Beide starrten den Ball fasziniert an, ohne einzugreifen. So flog der Ball unbehelligt zwischen den Beiden hindurch ins Aus. Jeder der Beiden dachte wohl „ich hab den Ball sicher, nimm du ihn lieber“.

Aber dieses kleine Missverständnis konnte den gelben Spielfluss nicht ernsthaft stören, denn weiter rollte die gelbe Kombinationsmaschine. Wieder griffen die Gelben über rechts an und flankten diesmal hoch auf den zweiten Pfosten. Dort stand Arne und nickte den Ball mit dem Kopf an Wolfgang vorbei zur 4 : 1 Führung ins Tor.

Die Blauen griffen auch unverdrossen an, aber irgendwie stockten ihre Angriffe. Und wenn sie mal richtig gefährlich wurden, waren sie Gelben zur Stelle. So konnte Flo akrobatisch einen sehr gefährlichen blauen Schuss abblocken, indem er blitzschnell das Bein hochriss. Sonst hätte Markus große Mühe gehabt, dieses Geschoss abzuwehren.

Aber wenn die Gelben mal etwas zuließen, war Markus sicher zur Stelle und entschärfte die Schüsse, die auf sein Tor zukamen. Einige davon konnte er sogar festhalten, was sonst nicht seine bevorzugte Abwehrart ist.

Das Spiel war sehr flott und ging ständig hin und her, ausruhen war kaum möglich. Das bekam besonders Thomas zu spüren, der hinten öfters verschnaufte. Als Mäthes dann das 5 : 1 für die Gelben schoss, hatten wir dazu mehr Zeit zum Ausruhen und die Pause hatten wir auch alle nötig.

In der Pause ging Giuseppe bei den Blauen ins Tor und Wolfgang durfte somit raus. So ging es ins 2. Spiel. Und das Spiel begann mit zwei großen Chancen für Mäthes. Die Gelben hatten sich eine Ecke erkämpft, die Arne ausführte. Arne schlug den Ball hoch auf den zweiten Pfosten, wo Mäthes hochstieg. Aber der Ball kam direkt aus der Sonne, sodass Mäthes den Ball nicht richtig sah und knapp neben das Tor köpfte.

Kurz danach wurde Martin links hoch angespielt und schlug den Ball hoch auf die rechte Seite vors Tor in den Lauf von Mäthes. Giuseppe kam aus dem Tor heraus, um diesen Ball abzufangen, aber Mäthes war einen Tick früher am Ball. Trotzdem zog Mäthes sehr fair zurück, er wollte Giuseppe nicht treffen oder umrennen, und so konnte Mäthes den Ball nicht unter Kontrolle bringen.

Im dritten Versuch war Mäthes dann allerdings erfolgreich, als er mit einem platzierten Flachschuss Giuseppe keine Chance ließ und seine Gelben mit 1 : 0 in Führung schoss. Auch die Blauen griffen wieder verstärkt an, aber richtig gefährlich wurde es selten, dazu stand die gelbe Abwehr, immer noch sehr gut organisiert von Thomas, zu gut.

Die Gelben machten es da schon besser. Die Gelben griffen über rechts an und passten dann sehr präzise in die Mitte zum völlig frei stehenden Arne. Arne nahm den Ball an und schoss ihn sehr überlegt an Giuseppe vorbei ins linke Eck zum 2 : 0. Die meisten anderen, inklusive dem Chronisten, hätten blind drauf gehauen und den armen Giuseppe abgeschossen, nicht aber Arne.

Wolfgang war es dann, der für einige Erheiterung sorgte. Wolfgang wurde links draußen angespielt und wollte den Ball weiter zu Robert spielen. Wolfgang haute den Ball weit hinüber auf die rechte Seite und rief dabei „ROBERT“. Aber rechts war von Robert weit und breit nichts zu sehen und so flog der Ball unbehelligt ins Aus. Eine typische Martin-Flanke halt, diesmal von Wolfgang geschlagen.

Dann wurden auch die Blauen für ihre unentwegten Bemühungen belohnt. Nach einer schönen Kombination kam der Ball auf die halblinke Seite zu Peter. Peter nahm den Ball an, sah die entscheidende Lücke und setzte den Ball neben dem langen Pfosten ins Netz zum 1 : 2 Anschlusstreffer. Markus hatte keine Chance.

Die Gelben ließen sich durch diesen Treffer nicht aus dem Konzept bringen und kombinierten weiter erfolgreich. Nachdem sich Mäthes ein paar Fehlschüsse geleistet hatte, zeigte er sich nun wieder von seiner besten Seiten. Zentral angespielt nahm Mäthes den Ball an und haute ihn Vollspann ins entfernte Eck zur 3 . 1 Führung der Gelben. Da hatte Giuseppe keine Chance.

Die Gelben blieben spielbestimmend auch wenn sich die Blauen weiterhin unverdrossen, aber halt nicht sehr erfolgreich angriffen. Nach einiger Zeit ging dann Ludwig ins Tor und Giuseppe durfte wieder raus. Das 4 : 1 durch Flo konnte Ludwig allerdings nicht verhindern.

Die Blauen belohnten sich dann für ihre Bemühungen. Nach einer schönen Kombination über rechts schlugen die Blauen eine präzise Flanke in den Strafraum. Dort hatte sich Giuseppe freigelaufen und drückte den Ball unbehelligt zum 2 : 4 über die Linie.

Mäthes war es dann, der den Sack endgültig zumachte. Die Gelben griffen über rechts an und schlugen eine hohe Flanke auf den zweiten Pfosten, wo Mäthes stand. Diesmal kam der Ball nicht aus der Sonne, sodass Mäthes den Ball genauso sehen konnte. Mäthes stieg hoch und drückte den Ball mit dem Kopf zum 5 : 2 Sieg der Gelben ins Netz.

So ging es erneut in die Pause, die wir alle dringend nötig hatten, denn es war inzwischen warm und schwül. Wir genossen die Pause und es brauchte eine Zeit, bis alle wieder auf dem Platz waren. So ging es in das 3. Spiel heute.

Und das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Die Gelben griffen über rechts an und passten dann quer auf den zweiten Pfosten. Dort war Flo mitgelaufen und drückte den Ball unbehelligt auf kurzer Distanz zur frühen 1 : 0 Führung der Gelben ins Netz.

Die Gelben bestimmten sofort das Spiel und kombinierten weiter sehr erfolgreich. Am Ende einer solchen Kombination wurde Arne zentral freigespielt. Arne nahm den Ball an und setzte ihn überlegt ins Eck zur 2 : 0 Führung der Gelben.

Die Blauen gaben sich aber nicht geschlagen und griffen ihrerseits energisch an. Und sie belohnten sich durch den Anschlusstreffer zum 1 : 2 durch Ingo (??). Die Blauen jubelten inklusive Ludwig, der aus seinem Tor heraus kam um den Torschützen zu beglückwünschen.

Die Gelben nutzten dies aus um führten den Anstoß schnell aus. Der Ball kam zu Mäthes, der den Ball in hohem Bogen ins blaue Tor setzte. Die Blauen protestierten, dass sie noch nicht soweit gewesen wären, insbesondere Ludwig war noch auf dem Weg in sein Tor.

Die Gelben akzeptierten dies fairerweise und wiederholten den Anstoß. Aber genutzt hat dies den Blauen nichts, denn die Gelben griffen über rechts an und passten in die Mitte zu Mäthes, der den Ball dann zum 3 : 1 ins Netz hämmerte. Eine sehr schnelle und klare Antwort auf das Tor der Blauen.

Giuseppe ging dann wieder ins blaue Tor, er hatte kaum noch Kondition. Den Blauen Angriffen schadete dies wenig, denn sie griffen unentwegt an. Und Ingo hatte dann erneut viel Pech mit seinem Schuss. Wie schon im ersten Spiel tankte sich Ingo rechts durch und schoss dann auf den langen Pfosten. Und wieder klatschte der Ball an den Pfosten und von dort ins Feld zurück.

Und die Blauen hatten weiterhin Pech. Bei einem Überzahlangriff kamen die Blauen mit Robert (??) über rechts, bei den Gelben war nur noch Arne mit hinten. In der Mitte liefen Ingo und ein weiterer Blauer völlig frei mit. Robert flankte in die Mitte, aber Arne konnte im letzten Moment sein Bein ausfahren und den Pass abfangen, sonst wären zwei Blaue frei vor Markus aufgetaucht.

Und dann folgten zwei sehr bemerkenswerte Tore. Den Anfang machte Flo mit dem Doppelhacken-Tor. Die Gelben kamen über rechts und flankten flach auf den zweiten Pfosten, wo Flo frei war. Flo nahm den Ball mit der Hacke und wollte ihn wohl direkt ins Tor hauen. Aber das misslang etwas, denn der Ball sprang an die Hacke von Flos Standbein und von dort erst ins Tor. Flo war das natürlich egal, aber seine Gelben waren begeistert ob des Doppelhacken-Tors. Es stand 4 : 1 für die Gelben.

Hier die Sicht von Flo auf dieses Tor

Ich hab das Doppelhaken Tor ganz anders verstanden. Arne passte von halb rechts auf Mäthes und der leitete per Hacke den Ball zu mir und ich mit der Doppelhacke ins Tor. Aber das wichtige war eigentlich dass MATHES den Ball schon zu mir mit der Hacke gespielt hat und ich dann per Hacke das Tor gemacht hab auf jeden Fall war es ein tolles Tor  

Kurz danach war es Wolfgang, der für ein weiteres bemerkenswertes Tor sorgte. Thomas hatte Wolfgang etwas aus den Augen verloren und so konnte sich Wolfgang unbemerkt am Pfosten frei laufen. Wolfgang wurde prompt steil angespielt und haute den Ball in seiner unnachahmlichen Art direkt und hart an Markus vorbei zum 2 : 4 ins Netz. Ein typisches Wolfgang-Tor, das so keiner außer ihm schließen kann !!!

Mäthes beendete dieses Spiel dann mit seinem Tor zum 5 : 2 Sieg der Gelben. Obwohl noch 10 – 15 Minuten Zeit gewesen wäre, hörten wir auf. Das Knie von Thomas bedurfte dringend einer Pause und auch die anderen waren einem vorzeitigen Schluss nicht abgeneigt. Nur Wolfgang plädierte für ein kurzes Spiel, konnte sich damit aber nicht durchsetzen.

So gingen wir zu den Bänken zurück. Peter warb dort eindringlich für den Familienlauf übernächsten Sonntag. Bisher sind Robert, Arne und Peter und inzwischen auch Martin angemeldet. Es wäre doch sehr schön, da als Truppe aufzutreten, zudem ist es für einen sehr guten Zweck. Hier die Anmeldedaten

https://www.groebenzeller-familienlauf.de/index.php/onlineanmeldung2022
Als Mannschaft dann bitte *VEB Turbine Gröbenbach* angeben.

Arne fragte dann noch nach dem Kick nächsten Mittwoch. Dort gibt es eine Kollision mit dem Endspiel um die Europa League zwischen Eintracht Frankfurt gegen Glasgow Rangers, das um 21 Uhr beginnt.

Unser Vorschlag ist, dass wir SEHR pünktlich um 20 Uhr anfangen und dann eine Stunde spielen bis 21 Uhr. Das Finale können wir dann im Stüberl ansehen. Also fleißig eintragen, etwas früher kommen und dann PÜNKTLICH anfangen.

 

 

Hier die Bildergalerie dazu

 



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