Zeit der Rückkehrer

19.02.2022 13:30 von VEB Administrator

19. Februar

 

Der  VEB-Chronicle  meldet:

Zeit der Rückkehrer

Es ist die Zeit der Rückkehrer. Den Anfang machte Robert vor zwei Wochen, letzte Woche kam dann noch Jörg. Und heute durften wir gleich zwei Rückkehrer begrüßen. Zum einen Wolfgang, der nach seiner Augen-Operation wieder völlig klar sehend zu uns kam. Und dann war auch noch Gerd zu uns gekommen, der – gefühlt – eine Ewigkeit nicht mehr bei uns war. Da kam richtig Freude auf bei uns. Weniger gefreut haben wir uns über die vielen Eigentore heute und gewundert haben wir uns über ein strittiges Tor, dessen Gültigkeit lange offen war.

Der Tag fing schon nicht sehr gut an. Als Martin ankam, kam ihm schon Ludwig entgegen. Ludwig wollte es heute probieren, aber sein Oberschenkel war noch nicht ganz ausgeheilt seit letztem Samstag. Und wen sah Martin dann, nachdem er Ludwig alles Gute gewünscht hatte ? GERD war auf dem Platz und kickte ein bisschen herum. Da war die Wiedersehensfreude riesen groß.

Und dann kam auch noch Wolfgang nach seiner Augen-Operation wieder und meinte, er sehe nun alles wieder messerscharf. Auch da war die Wiedersehensfreude sehr groß. Und so ging es auch allen anderen VEB’ler, die noch kamen und die Beiden herzlichst willkommen hießen. Und Flo sorgte für eine Überraschung, denn er hatte sich seinen Rauschebart abrasiert und seine Lockenpracht etwas gestutzt.

Insgesamt kamen heute 15 VEB’ler bei herrlichem Wetter, aber starkem Wind, zu ihrem Kick. Markus nahm letzte Korrekturen an der Einteilung vor und so ging es dann mit reichlicher Verspätung um 8:10 Uhr mit 7 Blauen gegen 8 Gelbe los.

Die Blauen mit Peter, dem Peda (auch mal Paul genannt) im Tor, Peter, Dieter und Martin in der Abwehr, Bllaca und Robert im Mittelfeld und vorne mit Pellegrino hatten Anstoß, wussten allerdings nicht viel mit dem Ball anzufangen. So kamen die Gelben mit Jörg im Tor, Gerd und Wolfgang in der Abwehr, Flo, Lucky und Markus im Mittelfeld und vorne mit Wolfgang, dem Ingo und Klaus bald in Ballbesitz.

Aber gefährlich wurde es dadurch auch nicht. Das Spiel ging hin und her, aber zum ersten Mal gefährlich wurde es erst, als die Blauen über rechts angriffen. Martin war mit nach vorne gerannt, wurde angespielt, nahm den Ball mit, lief aufs gelbe Tor zu und schoss hart auf den zweiten Pfosten. Aber Jörg riss reaktionsschnell die rechte Hand hoch und lenkte den Ball noch um den Pfosten. Es sollte nicht Jörgs letzte tolle Rettungsaktion bleiben.

Aber trotz Unterzahl blieben die Blauen dran. Einer ihrer nächsten Angriffe ging über links, wo Robert dann vorne angespielt wurde. Robert schoss sofort aufs kurze Eck, aber wieder blockte Jörg den Schuss ab. Der Ball flog Wolfgang in die Beine, der ihn dann unglücklich über die Linie stocherte. Das erste Eigentor heute, es stand 1 : 0 für die Blauen.

So meinten es jedenfalls die Blauen, aber Jörg erhob Einspruch, denn er meinte, Robert habe Wolfgang in die Hacken getreten und das Tor dürfe deshalb nicht gezählt werden. Wir erzielten keine endgültige Einigkeit darüber, ob das Tor nun gelte oder nicht. Auf jeden Fall setzten die Gelben das Spiel mit einem Abschlag fort.

Dann kamen auch die Gelben gut ins Spiel und wurden sofort gefährlich, denn gegen die pfeilschnellen und wendigen Sturmspitze Klaus und Ingo fanden die Blauen meistens kein Mittel. Klaus kam über links, tankte sich durch und flankte dann auf den zweiten Pfosten.

Dort war Gerd mitgelaufen und stand ganz kurz vor seinem Einstandstor. Aber das vermasselte ihm Peter, der einen Schritt schneller war als Gerd und den Ball an Peda vorbei ins eigene Tor lenkte. Das zweite Eigentor heute und Gerd war garnicht erfreut darüber, dass Peter ihm das Tor geklaut hatte. Auf jeden Fall stand es nun 1 : 0 oder 1 : 1, je nach Sichtweise.

Das Spiel war nun sehr intensiv und schnell, es ging ständig hin und her, auch wenn die Blauen etwas länger für ihre Angriffe brauchten, denn meistens waren alle Blauen bis auf Pellegrino hinten mit Abwehrarbeiten beschäftigt, sodass sie bei Ballbesitz erst langsam aufbauen mussten.

Pellegrino war so vorne meistens auf sich alleine gestellt, aber das störte ihn wenig. Als er wieder einmal angespielt wurde und vorne kein blauer Mitspieler war, startete er eines seiner tödlich Solis, ließ alle Gelben stehen, kam alleine vor Jörg zum Schuss und setzte den Ball neben den Pfosten zum 2 : 1 (oder 1 : 1) ins Netz.

Und wieder schlugen die Gelben bald zurück. Ihre Angriffswellen waren immer gefährlich, zumal sich auch Markus und Flo des Öfteren in die Angriffe einschalteten. Und diesem permanenten Druck waren die Blauen nicht immer gewachsen und so konnte Klaus dann das 2 : 2 (oder 2 : 1) schießen.

Aber schon im Gegenzug schlugen die Blauen wieder zu. Vom Anstoß weg wurde Pellegrino steil geschickt und haute den Ball zum 3 : 2 (oder 2 : 2) ins Netz. Nachdem es bei jedem Tor bisher die kurze Diskussion gab, wie es denn nun eigentlich stehe, setzte sich dann doch Peters Meinung und die seiner Blauen durch, dass das 1 : 0 zähle und so einigten wir uns darauf, dass es nun wirklich 3 : 2 für die Blauen stehe. Lange hatten wir dafür gebraucht.

Bllaca humpelte kurz danach vom Feld, er hatte sich den linken Oberschenkel gezerrt und musste heim.

Gute Besserung Bllaca !!!

Die zweite Verletzung heute und zum Glück die letzte, auch wenn bei einigen von uns im Laufe der Kicks noch das eine oder andere Körperteil zwickte und zwackte. Es war klar, dass nun einer der Gelben zu den Blauen wechseln musste und nach kurzer Diskussion wechselte dann Wolfgang sein Leibchen und wurde ein Blauer. Die Mannschaftsstärke war nun wieder ausgeglichen.

Auch das Spiel war nun sehr ausgeglichen, denn Pellegrino hatten nun vorne endlich wieder einen permanenten Anspielpartner. Aber der fehlte dann halt hinten und so entstand bei der blauen Abwehr die eine oder andere Lücke.

Und eine dieser Lücken nutzten dann die Gelben schonungslos aus. Ingo wurde vorne exakt angespielt und haute den Ball an Peda vorbei zum 3 : 3 Ausgleich ins Netz. Kurz darauf hätte Klaus seine Gelben in Führung bringen MÜSSEN !!!

Die Gelben hatten wieder einen sehr gefährlichen Angriff initiiert, den die Blauen einfach nicht unterbinden konnten. Die Gelben kamen über halbrechts und Ingo (??) passte exakt auf den zweiten Pfosten. Dort stand Klaus ca. 20 cm vor dem Pfosten und musste den Ball eigentlich nur noch ins Tor schubsen. Aber, warum auch immer, blieb Klaus mit seinem Schuh im Kunstrasen hängen und so flog der Ball an Klaus und dem Tor vorbei ins Aus. Da hatten die Gelben viel Pech gehabt und die Blauen das entsprechende Glück.

Und es gab noch einige weitere Großchancen auf beiden Seiten. Jörg machte seinem Ruf als exzellenter Torwart wieder alle Ehre, als er so manchen sehr gefährlichen Schuss, vorallem von Pellegrino, meisterhaft parierte. Und das musste Peda auf der anderen Seite auch tun, denn auch die Gelben hatten noch viele Chancen, die sie aber alle nicht nutzen konnten.

Nachdem die üblichen Torschützen alle gescheitert waren, zeigte dann Martin wie es geht. Nachdem auch Martin vorher einmal wieder nur Jörg angeschossen hatte, ging Pellegrino steil durch die Mitte. Martin war rechts mitgelaufen und Pellegrino spielte ihm den Ball schön in den Lauf. Martin nahm den Ball mit, lief alleine auf Jörg zu und schoss den Ball neben dem kurzen Pfosten zur 4 : 3 Führung der Blauen ins Netz. Na bitte, es geht doch !!!

Dieses Tor gab den Blauen weitern Mut und sie setzten ihre Angriffe weiter fort. Wolfgang auf seiner angestammten Position links vorne wurde angespielt und hatte freie Bahn. Wolfgang nutzte seinen Freiraum und schoss sofort aufs kurze Eck. Jörg konnte wieder phantastisch abwehren, aber der Ball prallte Wolfgang vor die Füße und im zweiten Anlauf konnte Wolfgang dann den Ball zum 5 : 3 Sieg der Blauen ins Tor stochern. Dieses Tor erinnerte stark an das 1 : 0, denn es fand genau an der gleichen Stelle statt und verlief beinahe identisch, denn auch da stocherte Wolfgang den Ball nach einer Abwehr von Jörg irgendwie über die Linie.

So ging es in die verdiente Pause, die wir alle dringend nötig hatten. Manche so sehr, dass sie lange im Pausenmodus blieben, denn als wir alle wieder auf dem Platz waren, wollte keiner so recht auffangen mit dem zweiten Spiel. Aber dann rafften sich die Gelben doch auf und so begann das 2. Spiel.

Die Blauen waren leicht überlegen zu Beginn des Spiels, aber die Gelben waren durch ihre schnellen Konter stets gefährlich. So ging es schnell hin und her bis Peter dann einen seiner Traumpässe auspackte. Peter wurde links hinten angespielt und sah vorne rechts Pellegrino in Stellung laufen.

Peter schickte den Ball hoch auf eine weite Reise und der Ball fiel genau Pellegrino in die Füße. Ein Traumpass !!! Und Pellegrino nahm den Ball geschickt auf, drehte sich um seinen gelben Bewacher herum, tauchte so alleine vor Jörg auf und schob den Ball an ihm vorbei zur 1 : 0 Führung der Blauen ins Tor.

Und dann zeigte uns Ingo, dass auch er ein begnadeter Dribbler ist. Ingo wurde vor dem blauen Strafraum links angespielt, nahm den Ball an und spielte erst Martin aus. Martin konnte Ingo noch etwas abdrängen, aber nicht weit genug, sodass Dieter nicht mehr an den Ball kam.

Ingo spielte so auch Dieter aus und auch Peter konnte Ingo nicht entscheidend bremsen. So kam Ingo zum Schuss und schoss scharf in die Mitte ins Tor, denn Peda im Tor hatte mit einem Schuss in die rechte Ecke gerechnet und hatte sich dorthin geworfen. Ein tolles Tor von Ingo und es stand 1 : 1.

Die Blauen übernahmen nun das Kommando und erarbeiteten sich einige Ecken. Diese schoss alle Pellegrino und im Gegensatz zur ersten Ecke im ersten Spiel kamen seine Eckbälle alle da an wo Pellegrino sie hinhaben wollte.

Den ersten Eckball schlug Pellegrino mit dem Wind in den Strafraum genau auf den Kopf von Robert. Aber der Wind hatte den Ball leicht gedrückt, sodass der Ball nicht auf Roberts Stirn, sondern auf seiner Nase landete. Das tat Robert etwas weh, denn er blutete ein bisschen aus der Nase und musste sie mit einem Tempotaschentuch stopfen.

Das hielt Robert aber nicht davon, auch bei den nächsten Eckbällen mit nach vorne zu laufen. Und das sollte sich auszahlen für ihn. Denn Pellegrino schlug nun die Ecken auf Dieters Kopf und traf dabei Dieters Stirn und nicht dessen Nase.

So flog der nächste Eckball auf den zweiten Pfosten auf Dieters Kopf. Dieter köpfte den Ball in die Mitte, wo Robert stand, der den Ball dann an Jörg vorbei zur 2 : 1 Führung der Blauen ins Netz setzte. Eine tolle Ecke von Pellegrino und eine tolle Kopfballvorlage von Dieter !!!

Die Blauen blieben dran, auch wenn die Gelben immer mal wieder gefährlich konterten aber die Blauen hatten diese Konter noch unter Kontrolle. Nicht so die Gelben bei den blauen Ecken.

Wieder schlug Pellegrino eine Ecke gegen den Wind auf den zweiten Pfosten. Wieder stieg Dieter hoch und köpfte den Ball diesmal direkt aufs Tor. Aber Jörg brachte noch seine Hand an den Ball und lenkte ihn so an die Querlatte. Von dort sprang er wieder Robert vor die Füße, der den Ball artistisch halbhoch ins Netz zum 3 : 1 beförderte. Robert, ein echter Mittelstürmer, der immer da stand, wo ein Mittelstürmer stehen muss !!!

Aber die Gelben gaben sich beileibe nicht geschlagen und schlugen energisch zurück. Beim ersten energischen Versuch haute Klaus noch den Ball über den Zaun und den Weg hinter Pedas Tor, sodass wir eine kleine Pause hatten, die wir alle genossen.

Aber dann wurde es richtig gefährlich. Diesmal hat Markus zu einem seiner tödlichen Soli angesetzt. Wie vorhin Ingo ließ er alle Blauen aussteigen, tauchte alleine vor Peda auf und ließ ihm keine Chance, es stand nur noch 3 : 2 für die Blauen.

Die Blauen aber blieben überlegen und setzten ihre gefährlichen Angriffe fort. Die Blauen trieben den Ball durch die Mitte nach vorne, Martin lief rechts mit. Wieder wurde Martin angespielt, diesmal halbhoch und Martin haute den Ball mit links (!!!) an Jörg vorbei ins kurze Eck zur 4 : 2 Führung. Der Sieg war greifbar nahe.

Und Wolfgang hätte den Sack kurz danach zumachen MÜSSEN !!!. Wolfgang war auf seiner angestammten Position frei, als er exakt angespielt wurde. Wolfgang hatte frei Bahn, Jörg kam aus seinem Tor heraus und Wolfgang hätte eigentlich nur den Ball mit dem Innenrist an Jörg vorbei ins lange Eck schieben müssen.

Aber Wolfgang beherrscht diese Technik nicht, Wolfgang kann nur mit dem Spann oder dem Außenrist schießen. Und so haute Wolfgang den Ball mit dem Außenrist am kurzen Pfosten vorbei ins Aus. Die Blauen rauften sich die Haare, aber die Chance war vorbei.

Die Blauen hatten einige weitere, zum Teil, sehr große Chance, das Spiel zu entscheiden, aber sie nutzten sie nicht. Als Wolfgang dann wieder einmal vorne angespielt wurde, brachte er den Ball nicht richtig unter Kontrolle. So konnte Lucky (??) dazwischen gehen, sich den Ball schnappen und ihn steil nach vorne auf Klaus schießen. Klaus nahm den Ball auf, rannte alleine auf Pedas Tor zu und haute den Ball ins kurze Eck zum 3 : 4 Anschlusstreffer.

Markus hatte dann den Ausgleich auf dem Fuß. Markus wurde zentral angespielt, ließ elegant einen Blauen aussteigen und hatte frei Bahn. Peda sah schon den Torblick in Markus Augen. Markus holte aus und haute den Ball aufs Tor. Aber Martin mit seinem Knie stand in der Schussbahn und so konnte Martin dieses Geschoß abblocken, das sonst unhaltbar eingeschlagen hätte.

Dieses Abblocken von Martin hat gut geklappt was man von dem nächsten nicht sagen konnte. Die Blauen griffen weiter unverdrossen, aber Jörg war im Tor unüberwindbar und hielt toll alles was auf seinen Kasten zuflog. So hielt Jörg seine Gelben im Spiel.

Und die dankten es ihm. Wieder verloren die Blauen vorne den Ball und wieder konnten die Gelben schnell kontern. Wieder wurde Klaus angespielt, der diesmal links frei war. Klaus nahm den Ball an, überlief Martin und haute den Ball an Peda vorbei zum 4 : 4 Ausgleich ins Tor.

Klaus hatte sich vorher noch beschwert, dass ihm heute nichts gelinge, worauf Martin meinte, wenn er, Martin, so spielen würde wie Klaus, wen dem nichts gelingt, dann wäre Martin schon sehr glücklich. Und dann schießt Klaus, obwohl ihm heute nichts gelingt, einfach so zwei Tore zum Ausgleich !!!

So musste das golden Goal entscheiden. Die Blauen waren leicht frustriert ob diesem Ausgleich und brachten nicht mehr viel zusammen. Ganz im Gegensatz zu den Gelben, die nun Oberwasser hatten. Wieder wurde Klaus halblinks angespielt, nahm den Ball an und rannte aufs blaue Tor zu. Martin stellte sich ihm in den Weg, aber Klaus schoss trotzdem.

Der Ball prallte an Martins Oberkörper ab und wurde dadurch so unglücklich abgefälscht, dass er zwischen Pedas Beinen hindurch zum 5 : 4 Siegestreffer der Gelben ins Netz flog.

Peter wertete dies als das dritte Eigentor heute, sodass Klaus damit keine Hattrick erzielt hat. Aber Klaus wird das bestimmt verkraften, denn durch seinen Schuss hatten die Gelben dieses Spiel doch noch gewonnen. Und das gegen die heute wieder tiefstehende Sonne.

So beendeten wir unsere Kicks heute und gingen zufrieden nach Hause.

 

 

Hier die Bildergalerie dazu

 



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