Klaus, der Wunder-Motivator

02.01.2022 13:00 von Chronicle Redakteur Martin

2. Januar

 

Der  VEB-Chronicle  meldet:

Klaus, der Wunder-Motivator

Wie schon beim Silvester-Kick letzten Jahres spielte Klaus eine entscheidende Rolle. War es am Donnerstag seine Position, so war es heute seine Rolle als Wunder-Motivator. In den entscheidenden Momenten motivierte Klaus seine Blauen und trieb sie zu Höchstleistungen an. Trotz Unterzahl beherrschten sie so, meistens, die Gelben. So erlebten wir wunderschöne Neujahrs-Kicks, denen wir hoffentlich in diesem Jahr ähnliche Kicks folgen lassen werden.

Bei herrlichem, endlich wieder etwas winterlichem Wetter, Sonnenschien und ein bisschen Kälte, trafen sich 10 VEB’ler und unser Freizeit-VEB’ler Thomas zu ihrem Neujahrs-Kick. Am Anfang sah es allerdings nicht so aus, da waren nur Peter und Bllaca da. Für die einen war es ein verspäteter Neujahrs-Kick, für andere der frühest mögliche.

Der Morgenhimmel war wieder wunderschön gefärbt, was Peter lang verschüttete Fotografenader aktivierte und ihn ein wunderschönes Foto schießen ließ. Wir begrüßten uns herzlichst und wünschten uns allen ein gutes neues Jahr, Umarmung inklusive. Danach ging es dann ohne Korrektur der natürlichen Einteilung mit 5 Blauen gegen 6 Gelbe los.

Die Blauen mit Klaus als sehr fliegendem Torwart und davor mit Mäthes, Ludwig, Bllaca und Wolfgang hatten Anstoß und begannen sehr flott. Sie ließen den Ball schnell und gekonnt durch ihre Reihen laufen sodass die Gelben mit Martin im Tor und davor mit Flo, Thomas, Peter, Arne und Markus nur hinterher sehen konnten und keine Chance hatten, an den Ball zu kommen.

So ging das eine kleine Weile, bis die Blauen dann steil spielten. Wolfgang hatte sich auf seine unnachahmliche Art vorne freigelaufen und wurde angespielt. Wolfgang nahm den Ball, stürmte auf Martin zu und schoss ihm den Ball zwischen den Beinen hindurch zur 1 : 0 Führung der Blauen ins Tor. Wolfgang hat sich so den Titel „erster Torschütze des Jahres 2022“ verdient.

Dann endlich hatten auch einmal die Gelben den Ball und konnten anfangen, ihr Spiel aufzuziehen. Aber man merkte vom ersten Moment an, dass ihr Spiel deutlich langsamer, um nicht sagen, behäbiger, war als das blaue. Von deren Schnelligkeit und Spitzigkeit waren die Gelben trotz Überzahl weit entfernt.

Trotzdem kamen die Gelben ein paar Mal vor das blaue Tor. Die ersten Versuche, ein Tor zu erzielen, scheiterten noch, aber dann schlug Thomas zu. Thomas kam von links und wurde angespielt. Sofort schoss Thomas, aber er traf nur den Pfosten. Aber Thomas hatte Glück, denn der Ball sprang zu ihm zurück und im zweiten Versuch haute Thomas den Ball zum 1 . 1 Ausgleich ins Netz.

Aber das war es dann auch weitgehend was von den Gelben im ersten Spiel zu sehen war. Denn ab nun bestimmten die Blauen das Spiel. Klaus im Tor war ein sehr fliegender Torwart sodass die Blauen eigentlich fünf Feldspieler hatten. Auf diese Weise kompensierten sie ihre Unterzahl mehr als komplett und waren deutlich überlegen.

Die Blauen waren sehr spritzig, immer hellwach und dauernd und schnell in Bewegung. Diesem blauen Wirbelwind waren die Gelben eigentlich nie gewachsen und wurden so richtig vorgeführt. Besonders die Schnelligkeit, mit denen die Blauen spielten und mit der sie sich bewegten, machten den Gelben sehr zu schaffen.

So war es beinahe zwangsläufig, dass die Blauen Tor um Tor schossen. Wolfgang wurde rechts vorne angespielt und passte in die Mitte zu Ludwig, der den Ball ohne Mühe zur 2 : 1 Führung ins Netz haute. Und so ging es weiter.

Die Blauen hatten eine von vielen Ecken, die Wolfgang schnell vor den kurzen Pfosten spielte. Dort stand Mäthes und leitete den Ball sofort weiter in die Mitte. Dort kamen Ludwig und Bllaca angerannt. Bllaca war einen Tick schneller am Ball und schoss ihn zum 3 : 1 ins Tor. Das war One-Touch-Fußball vom feinsten, was die Blauen da inszenierten !!!

Bei den Blauen wechselte nun immer wieder der fliegende Torwart, sodass Klaus auch permanent außen spielen konnte. Die Gelben konnten die Konstellation, dass die Blauen mit fliegendem Torwart spielten, allerdings nie ausnutzen. Hatten die Gelben mal den Ball erobert und waren im Angriff, versäumten sie immer, auf das manchmal leere Tor zu schießen. Stattdessen passten sie hin und her und gaben den Blauen somit genügend Zeit, zurück zu kommen und ihr Tor zu verrammeln.

Die Gelben waren in der Rückwärtsbewegung beileibe nicht so schnell und so hatten die Blauen öfters Mal vorne sogar Überzahl !!! So wurde Klaus links angespielt, lief alleine aufs Tor zu und haute den Ball gekonnt ins lange Eck zum 4 : 1 für die Blauen.

Die Gelben brachten immer weniger zustande und Klaus mit seinem Tor zum 5 : 1 beendete dann dieses einseitige Spiel. Da dieses Spiel nur sehr kurz war, beschlossen wir ohne Pause und ohne Seitenwechsel sofort mit dem 2. Spiel weiter zu machen.

Trotzdem tat die nicht vorhandene Pause den Gelben gut. Oder war es nur das Bewusstsein, dass nun ein neues Spiel beginnt und es somit 0 . 0 steht. Wie dem auch sei, die Gelben waren wie ausgewechselt und übernahmen nun die Spielweise der Blauen. Schnell, wendig und flexibel fielen nun die Gelben über die Blauen her und nagelten sie in ihrer Hälfte fest.

Nur die Effizienz im Tore schießen hatten die Gelben von den Blauen nicht übernommen.

Denn die Gelben erspielten sich nun Chance um Chance, ohne aber auch nur eine davon zu nutzen. Es war zum Haare raufen.

So flankte Arne von links den Ball wunderbar hoch auf den zweiten Pfosten auf Flo. Aber Flo kam knapp vor dem Tor stehend nicht an den Ball. Beinahe analog flankte Peter von links den Ball wieder wunderbar hoch auf den zweiten Pfosten auf Arne. Aber auch Arne kam nicht an den Ball.

Zudem vergaben die Gelben auch andere Großchancen, sie hätten eigentlich das Spiel schon früh für sich entscheiden können. Aber dann hatten die Gelben doch ein wenig Glück, als Peter von links kommend auf den zweiten Pfosten zu Flo flanken wollte. Aber die Flanke missriet und landete dafür als toller Schuss im Kreuzeck zur 1 : 0 Führung der Gelben.

Die erste gelbe Führung heute, auch wenn Klaus ironischerweise meinte, das Tor zähle nicht, da Peter ja auf Flo flanken und garnicht schießen wollte. Nun, das Tor zählte natürlich trotzdem.

Thomas ging dann statt Martin ins gelbe Tor, aber sein Einstand missriet völlig. Nachdem Thomas die ersten Bälle souverän gemeistert hat, unterlief ihm ein folgenschweres Missgeschick. Thomas konnte einen Ball aufnehmen und wollte ihn nach hinaus zu Martin schießen. Klaus lief auf Thomas zu und Thomas schoss Klaus den Ball an die Brust. Klaus nahm das Geschenk dankend an, stoppte den Ball und schob ihn zum 1 : 1 Ausgleich ins Netz. Shitz happens !!!

Dann aber wiederholte sich das erste Spiel, nur mit umgekehrten Karten. Denn ab diesem Ausgleich spielten nur noch die Gelben. Sie drehten nun mächtig auf und setzten die Blauen massiv unter Druck. Und unter diesem Druck brachen die Blauen zusammen.

Peter wurde steil geschickt, Mäthes verfolgte ihn. Mäthes kam einen Tick früher an den Steilpass und haute ihn dann statt Peter zur 2 : 1 Führung der Gelben ins Netz. Die Gelben nahmen dieses Geschenk dankend an.

Martin hätte dann kurze Zeit später das 3 . 1 machen MÜSSEN. Die Gelben griffen über links an. Peter (??) spielte einen tollen Querpass auf den zweiten Pfosten, wo Martin frei stand. Das Tor war leer und Martin schoss mit den linken Fuß den Ball aufs Tor. In letzter Sekunde  raste Wolfgang heran und kratze den Ball noch von der Linie. Eine tolle Rettungstat.

Aber Martin nahm kurze Zeit Revanche für dieses vereitelte Tor. Martin wurde rechts angespielt und lief aufs Tor zu. Martin sah Arne am zweiten Pfosten frei und flankte zu ihm. Aber wieder stand Wolfgang dieser Flanke im Weg. Nur dass diesmal der Ball von Wolfgangs Rücken zum 3 : 1 ins Tor prallte. Das nennt man ausgleichende Gerechtigkeit.

Die Gelben blieben weiter überlegen, von den Blauen kam kaum noch etwas. Immer wieder gelangen den Gelben wunderschöne Kombinationen ohne dass die Blauen eine Chance gehabt hätten, an den Ball zu gelangen. Am Ende einer solchen Kombination stand Flo frei und haute den Ball zum 4 : 1 ins Netz.

Arne war es dann, der den Sack endgültig zu machte. Wieder gelang den Gelben eine wunderschöne One-Touch Kombination. Über Peter kam der Ball zu Flo, der ihn sofort zu Arne im Zentrum zurück spielte. Arne stand völlig frei und heute den Ball mittig ins Tor zum 5 : 1 Sieg der Gelben.

Nun endlich gab es eine Pause und auch einen Seitenwechsel. Die Pause tat uns gut, besonders den Blauen, denn sie wurde zur Geburtsstunde des großen Motivators Klaus. So ging es dann in das 3. Spiel.

Klaus trieb seine Blauen unermüdlich an, lobte jede noch so banale Aktion, selbst wenn sie total in die Hosen gegangen war: „macht nichts, dass du diese 1000% Chance hast liegen lassen, kann jedem mal passieren“ etc. etc. Ständig trieb Klaus seine Blauen an, dirigierte sie als Torwart von hinten und riss so seine Blauen mit und trieb sie zu Höchstleistungen.

Das tat den Blauen sehr gut, denn sie fanden so wieder zu ihrem Stil des ersten Spiel zurück. Und die Blauen waren wesentlich effizienter im Verwerten ihrer Chancen als die Gelben vorher. Tor um Tor schossen die Blauen, für den Chronisten ging das viel zu schnell und so stand es bald 2 : 0 für die Blauen.

Die Gelben kamen schon des Öfteren vor das blaue Tor, aber ihnen gelang nicht allzu viel. Eine Ausnahme bildete das Anschlusstor von Flo. Markus erkämpfte sich links vorne den Ball und spielte ihn zurück auf Peter. Peter lief ins Zentrum und schickte dann Flo steil. Flo nahm den Ball an und haute ihn neben den Pfosten zum 1 : 2 ins Netz. Nach dieser Aktion durfte Flo dann ins gelbe Tor.

Dann folgte das bemerkenswerteste Tor des heutigen Tages. Klaus als Torwart nahm hinten einen Ball auf, setzte zu einem Sprint mit integriertem Dribbling an und rannte und dribbelte so über das gesamte Feld an allen Gelben vorbei bis er alleine vor Flo auftauchte. Klaus ließ Flo keine Chance und haute den Ball zur 3 : 1 Führung ins Netz.

Die Blauen ließen dann bald das 4 : 1 folgen, die Gelben hatten die Blauen zu keinem Zeitpunkt im Griff. Aber die Gelben gaben nicht auf und bei einem ihrer wenigen Angriffe wurde Thomas links angespielt. Thomas hatte Zeit, nahm Maß und haute den Ball zum 2 : 4 ins Netz.

Am Spiel änderte dies nichts, die Blauen wurden weiter von Klaus motiviert und angetrieben und waren klar überlegen. Und Klaus bestand darauf, das letzte Tor des Spiels zu schießen. Seine Blauen taten ihm den Gefallen, indem sie die folgenden Chancen allesamt ausließen.

So konnte sich Klaus dann den Ball im Mittelfeld schnappen und über links aufs blaue Tor zu laufen. Noch vor dem Strafraum schoss Klaus präzise den Ball in den entfernten Winkel zum 5 : 2 Sieg der Blauen. Flo hatte keine Chance, an den Ball zu kommen.

Wieder machten wir nach dem Spiel weder eine Pause noch einen Seitenwechsel und begannen sofort mit dem 4. Spiel. Dieser nahtlose Übergang löste dann  ein paar Irritationen bezüglich des Spielstandes aus, als die nächsten Tore fielen.

Aber dies dauerte ein kleines Weilchen, denn inzwischen waren wir doch etwas platt von den bisherigen intensiven Spielen. Das Spiel war wieder ausgeglichen, die Gelben hatten sich gefangen und waren wieder ein ebenbürtiger Gegner. Martin stand inzwischen wieder im gelben Tor und er bekam bald einiges zu tun.

Die Blauen griffen über rechts an und schickten Bllaca steil. Bllaca lief auf Martin zu. Martin kam aus seinem Tor heraus, Bllaca wollte Martin tunneln und schoss zwischen seine Beine. Aber Martin schaffte es, seine Beine rechtzeitig zu schließen und lenkte so den Ball zur Ecke ab.

Klaus lobte Bllaca über alle Maßen für diese Aktion und Martin fragte, wo denn das Lob für seine Abwehraktion bleibe. Aber Klaus war nur für seine Blauen zuständig und so musste sich Martin halt selber loben.

Bei seinem nächsten Angriff gelang es Bllaca dann Martin zu überwinden und den Ball zur 1 : 0 Führung im Netz zu versenken. Die Gelben allerdings hielten nun mächtig dagegen und erspielten sich viele Chancen.

Die größte hatte Markus, als er sich im Mittelfeld den Ball eroberte. Markus rannte sofort nach vorne, verfolgt von Mäthes. Das blaue Tor war leer, aber anstatt dass Markus sofort aufs Tor schoss, umspielte er noch Mäthes. Und als dann auch noch Klaus dazu kam, umspielte Markus auch noch Klaus. Inzwischen war das blaue Tor wieder verrammelt und die Chance dahin.

Trotzdem gelang den Gelben dann der Ausgleich zum 1 : 1. Martin musste dann noch den einen und anderen Ball abwehren, als die Gelben wieder energisch angriffen. Die Gelben kamen über links und flankten auf den zweiten Pfosten zu Flo. Flo hatte freie Bahn, setzte den Ball aber ganz knapp neben den Pfosten ins Aus.

Da wir schon etwas über die Zeit waren und alle ziemlich erschossen, plädierte Peter fürs Aufhören und wir schlossen uns diesem Vorschlag ohne Murren an. So beendeten wir unsere tollen Neujahrs-Kicks. Wenn wir den Rest des Jahres genauso weiter spielen, können wir uns auf viele tolle Spielen freuen.

Bei den Bänken klärten wir dann die nächsten Spiele. Der 2-Tagesrhythmus mit Spielen am Dienstag und am Donnerstag fand keine Mehrheit. So stand die Entscheidung zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (heilige 3 drei König) an. Nach kurzer Diskussion entschlossen wir uns, am Donnerstag, den 6. Januar um 8:00 Uhr morgens zu spielen

Martin bestand dann noch auf ein Neujahrs-Mannschaftsfoto und Peter nutzte die Gelegenheit, zu einem Neujahrs-Selfie mit rekordverdächtigen 11 VEB’lern.

 

 

Hier die Bildergalerie dazu

 



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