Das Zusammenspiel Wolfgang – Martin ist ausbaufähig

25.09.2021 13:30 von Chronicle Redakteur Martin

25. September

 

Der  VEB-Chronicle  meldet:

Das Zusammenspiel Wolfgang Martin ist ausbaufähig

Also das Zusammenspiel untereinander müssen Wolfgang und Martin dringendst verbessern, denn wie das heute lief war es alles andere als optimal. Sowohl Martin als Passgeber wie auch Wolfgang als Empfänger müssen da noch kräftig zulegen. Da sind noch viele Trainingseinheiten angesagt !!! Diese Trainingseinheiten brauchen unsere neuen Eigentorschützen von heute definitiv nicht !!!

Bei herrlichstem Spätsommerwetter trafen sich 18 VEB’ler zu ihrem Kick. Peter hatte wie schon am Mittwoch zwei seiner Kumpels mitgebracht, nämlich Martin, der schon öfters bei uns war und auch Korbinian. Da fiel Achim die Einteilung nicht leicht, aber es gelang ihm dann doch recht gut. So ging es dann auf dem Großfeld mit 10 Blauen gegen 10 Gelbe los.

Die Blauen mit Wolfgang im Tor, Martin Niklin, Dieter und Frank in der Abwehr, Robert Mäthes und Flo im Mittelfeld und vorne mit Tom, Wolfgang, dem Ingo und Korbinian. Aber die Blauen kamen nur ein paar Meter in die gelbe Hälfte, dann war der Ball weg.

So konnten die Gelben mit Peter im Tor, Clemens, Bllaca und Arne in der Abwehr, Amir, Lucky und Ludwig im Mittelfeld und vorne mit Achim, Martin (Jungspund) und Pellegrino gleich richtig Druck aufbauen. Die Gelben bestimmten von Anfang an das Spiel und setzten den Blauen gehörig unter Druck.

Die Blauen kamen kaum aus ihrer Hälfte heraus und der arme Tom verhungerte meistens vorne in der Spitze. Solche Probleme hatten die Gelben nicht, denn Pellegrino, Martin und Achim wirbelten nach Belieben vorne umher und waren kaum zu bremsen. Es war ein ziemlich einseitiges Spiel in dieser Phase, denn die Gelben konnten es sich erlauben, beinahe mit allen Mann zu stürmen.

Arne wurde im Mittelfeld angespielt und sein Zuckersteilpasse erreichte Amir, der schnell und geschickt in der Mitte durchstartete. So tauchte Amir alleine vor Wolfgang auf, der die Gefahr zu spät gesehen hatte. Wolfgang kam zwar aus seinem Tor heraus, aber Amir war schneller, erlief sich den Ball, umkurvte Wolfgang und schob den Ball zur 1 : 0 Führung der Gelben ins Netz.

Die Blauen kamen einfach nicht richtig in Schwung und wurden immer wieder in ihre Hälfte zurückgedrängt. Und wenn die Blauen einmal in die gelbe Hälfte kamen, war meistens schon vor dem Strafraum Schluss. Wie man ein effizientes Sturmspiel aufzieht, zeigten die Gelben den Blauen.

Denn fast alle Gelben beteiligten sich am Spielaufbau, der Ball kreiste sicher und schnell durch ihre Reihen und so setzten sie die Blauen immer wieder unter Druck. Zudem presste Pellegrino vorne sehr energisch und effizient, sodass die Blauen immer wieder Probleme hatten, ihr Spiel von hinten heraus aufzubauen.

Und dann kam das Trauerspiel zwischen Martin und Wolfgang dazu. Wolfgang hatte einen Ball abgefangen und warf ihn hinaus auf die linke Seite zu Martin. Martin hatte keine freien Mitspieler vor sich (so glaubte er wenigstens), und so passte er den Ball zurück auf Wolfgang in der Hoffnung dass Wolfgang den Ball auf die freie rechte Seite schießen würde.

Aber Wolfgang war von der etwas ungenauen Rückgabe überrascht und zudem rannte auch noch Pellegrino hinter dem Ball her. Anstatt den Ball mit der Hand aufzunehmen, wozu genügend Zeit gewesen wäre, haute Wolfgang den Ball weg. Pellegrino konnte den Schuss abblocken und kam so in Ballbesitz. Pellegrino umkurvte Wolfgang und schob den Ball zur 2 : 0 Führung ins leere Tor.

Beinahe analog fiel das 3 : 0. Wieder wurde Martin links von Wolfgang angespielt, wieder sah Martin vorne keine freien Mitspieler, obwohl Frank meinte, er wäre frei gewesen. Zudem traute sich Martin nicht zu, den Ball weit auf die freie rechte Seite zu spielen, dazu fehlte ihm die Kraft (meinte er). Also spielte er den Ball wieder zu Wolfgang zurück. Wieder kam Pellegrino angerannt, Wolfgang konnte den Ball nicht fest machen, Pellegrino kam an den Ball und schon hieß es 3 : 0 für die Gelben.

Die blaue Frust stieg, denn den Blauen gelang weiterhin sehr wenig. Die vereinzelten Vorstöße verpufften mehr oder weniger wirkungslos und die wenigen sich ergebenden Chancen vergaben die Blauen allesamt.

Und als dann zum dritten Mal das Zusammenspiel zwischen Martin und Wolfgang nicht klappte und so wieder Pellegrino frei vor Wolfgang an den Ball kam, hieß es 4 : 0 für die Gelben. Da kam die Idee mit einem Torwarttausch auf. Peter war schon beinahe im blauen Strafraum, als besonders die Blauen beschlossen, das Spiel unverändert zu Ende zu spielen. Auch Mäthes Angebot, ins Tor zu gehen lehnte Wolfgang ab und so gingen wir unverändert in den Rest des 1. Spiels an.

Aber diese Wechselideen hatten einen Ruck durch die Blauen ausgelöst. Denn plötzlich war das Spiel beinahe ausgeglichen. Die Blauen kamen nun deutlich mehr nach vorne und hatten einige gute Chancen, die sie aber nicht nutzen konnten. Die Gelben waren zwar weiterhin etwas besser, aber das Spiel war nun lange nicht so einseitig wie vorher.

Die größte Chance auf das nächste Tor hatte Arne, aber sein Schuss (oder war es doch eine Flanke) klatschte nur an den Pfosten. Auf der anderen Seite musste nun auch Peter das eine oder andere Mal eingreifen, aber so richtig gefordert wurde er nicht. Aber auch Wolfgang im blauen Tor erlebte nun eine etwas ruhigere Zeit und so wogte das Spiel länger hin und her.

Bis dann Frank entscheidend eingriff. Von rechts kommend segelte eine Flanke vor Wolfgangs Tor. Wolfgang konnte den Ball nicht festhalten und so fiel der Ball Frank vor die Füße. Frank wollte den Ball hoch und weit wegschlagen, aber Frank traf den Ball so unglücklich, dass der Ball Wolfgang an den Körper prallte und von dort zum 5 : 0 Sieg der Gelben ins Tor. Ein typisches Tor für dieses Spiel.

So ging es in die Pause. Wie schon im Spiel angedeutet, tauschten wir nun die Torwarte. Und auch bei Spielern gab es einen Tausch, Achim ging zu den Blauen und Flo zu den Gelben. Mit diesen Wechseln ging es dann ins 2. Spiel.

Die Wechsel machten sich bezahlt, denn das 2. Spiel war sehr ausgeglichen. Die Blauen kamen nun immer wieder gefährlich in den gelben Strafraum, aber Wolfgang war auf dem Posten. Und dann machte sich immer mehr bemerkbar, dass Korbinian keine optimalen Fußballschuhe anhatte. Denn die seinen waren zu glitschig, sodass Korbinian immer mal wieder ausrutschte und dann mit allen Vieren in der Luft heftig strampelte.

Aber auch solche Missgeschicke konnten das blaue Spiel nicht nachhaltig stören, denn nun lief auch die blaue Angriffsmaschine. Tom wurde vorne schön angespielt und haute den Ball zur 1 : 0 Führung der Blauen ins Tor. Das erste blaue Tor heute und die erste blaue Führung !!! Welch ungewohnte Gefühle für die Blauen.

Aber lange konnten sich die Blauen daran nicht erfreuen, denn die Gelben schlugen gnadenlos zurück. Aber zum Ausgleich brauchten die Gelben schon etwas Glück. Die Gelben griffen über rechts an und Robert konnte den Angreifer nicht richtig stoppen. So flog der Ball quer durch den Strafraum und Achim kam einen ganz kleinen Tick zu spät um den Ball abzufangen.

So kam der Ball zu Pellegrino, der in steil in die Mitte schickte. Dorthin rannte Martin, Peter kam aus seinem Tor heraus, und Martin schaffte es gerade noch, den Ball an ihm vorbei zum 1 : 1 Ausgleich ins Netz zu spitzeln. Da hatten die Gelben dreimal Pech, dass sie einen Tick zu spät dran waren, um an den Ball zu gelangen.

Das Tor gab den Gelben Auftrieb und sie griffen nun verstärkt an. Bis zur nächsten Schrecksekunde. Pellegrino spielte einen hohen Ball auf den durchstartenden Martin. Peter kam aus seinem Tor heraus und sprang hoch um den Ball abzuwehren. Auch Martin in vollem Lauf sprang hoch und rammte dabei unglücklich sein Knie in den Rücken von Peter.

Mit einem Schmerzensschrei ging Peter zu Boden und blieb liegen. Nachdem er längere Zeit nicht aufgestanden war, war uns allen klar, jetzt ist es ernst. Peter wälzte sich am Boden und hielt sich seinen Rücken. Martins Knie hatte von hinten seine Lunge getroffen und Peter rang um Luft. Erst so ganz langsam konnte Peter dann wieder aufstehen und zum Glück weiter spielen.

Pellegrinos nächster Steilpass richtete wieder Schaden an, aber zum Glück nur fußballerisch für die Blauen. Diesmal spielte Pellegrino den Ball flach in die Mitte wo ein größeres Loch war. Dieter war zu weit vorne, Martin sicherte links ab und Robert war auch nicht richtig zur Stelle. So konnte Amir den Pass blitzschnell aufnehmen, lief alleine auf Peter zu und schob den Ball am herausstürzenden Peter vorbei zur 2 : 1 Führung ins Tor.

Die Gelben hatten in dieser Phase auch Chancen, aber entweder schossen die Gelben zu ungenau oder Wolfgang parierte die Bälle bravourös. Da machten es die Gelben einfach besser. Exemplarisch an diesem Angriff zeigte sich, dass die beiden Jungspunde doch in einer ganzen anderen Liga spielen als wir VEB‘ler.

Martin wurde rechts steil geschickt und Robert hatte eigentlich genügend Vorsprung, um sich den Ball zu sichern. Aber Martin schaltete den Turbo ein, überrannte Robert und flankte kurz vor der Torauslinie nach innen. Dort hatte sich Ludwig hinter dem Rücken von Martin freigelaufen und schob den Ball zur 3 : 1 Führung der Gelben ins Tor.

Im Gegensatz zu Mittwoch war dies eindeutig ein klares Tor. Am Mittwoch hatte Ludwig erst den linken und kurz danach den rechten Pfosten getroffen. Martin im Tor witzelte, dass nun nur noch die Latte fehle. Als Ludwigs Mannschaft kurz danach Anstoß hatte, haute Ludwig den Ball vom Anstoß weg aufs Tor.

Martin wollte den Ball fangen, aber der rutsche ihm durch die Hände und klatsche ans Gestänge. Für Martin war klar, der Ball war ans Lattenkreuz gegangen, da er sofort wieder aufs Feld zurückgesprungen war. Aber Frank meinte ehrlicherweise, dass der Ball hinten im Netz an das Gestänge geprallt war und von dort wieder raus gesprungen war, also ein Tor. Nur hatte das außer Frank kaum ein anderer gesehen. Das Tor zählte dann aber trotzdem.

Amir erlitt dann an der Seitenlinie einen Krampf und musste durch Korbinian behandelt werden. Sicherheitshalber ging Amir dann ins Tor und Wolfgang durfte so in den Sturm. Aber Amir hatte einen schlechten Einstand, denn kaum war er im Tor, haute ihm Korbinian den Ball ins Netz zum 2 : 3 Anschlusstreffer.

Dann war es Clemens, der entscheidend in das Spiel eingriff. Von links segelte ein halbhoher Ball in den gelben Strafraum, den Clemens knapp vor dem Tor stehend gerade noch über das eigene Tor schlagen konnte. Martin witzelte noch, dass das auch anders ginge und der Ball durchaus auch im eigenen Tor hätte untergebracht werden können.

Dies hat Clemens wohl zu ernst genommen, denn als kurz danach wieder ein Ball in den gelben Strafraum segelte, haute in Clemens am verdutzten Amir vorbei zum 3 : 3 Ausgleich ins eigene Netz. Das zweite Eigentor heute, so etwas haben wir auch nicht alle Tage !!!

Dann erwischte es auch noch Mäthes, der seine Muskeln spürte und vorsichtshalber aushörte. Diese Gelegenheit nutzte dann auch Amir und hört auch auf, sodass die Mannschaften weiter pari waren. Da nun zwei Mann weniger auf dem Platz standen, schoben wir beide Tore auf die 16’ner-Linie und hatten somit ein beinahe quadratisches Spielfeld.

Es waren noch knapp 15 Minuten zu spielen und Martin bat die Beiden draußen hier zu bleiben, da er anschließend noch ein Mannschaftsfoto schießen wollte angesichts von 20 Mann auf dem Platz. Also blieben die Beiden und sahen uns in den letzten Minuten von draußen zu.

Und sie bekamen einiges zu sehen, denn es gab Chancen auf beiden Seiten, aber sowohl Peter als auch Wolfgang hielten toll, sodass erst einmal keine weiteren Tore fielen. Was aber auch daran lag, dass beide Sturmreihen den Ball förmlich ins Tor tragen wollten. Peter rief immer wieder, ab dem 16’ner zu schießen, aber weder seine Blauen noch die Gelben hielten sich an diesen Ratschlag.

Da musste dann erst wieder Arne ran, der sich Peters Ratschlag zu Herzen genommen hatte. Arne wurde zentral angespielt und haute den Ball durch das vor ihm stehende Gewirr von Leuten aufs Tor. Peter war schon in der Luft um den Ball abzufangen, als der Ball Roberts Rücken berührte und so abgefälscht wurde. Unhaltbar für Peter schlug der Ball zur 4 : 3 Führung der Gelben ein.

Am Spiel änderte dies wenig, die Mannschaften versuchten weiterhin, den Ball quasi ins Tor zu tragen. Das ärgerte Martin (Jungspund) so, dass er frustriert und sauer sein Leibchen auszog und gehen wollte. Peter konnte ihn umstimmen und so spielte Martin weiter.

Und er sollte seinen Entschluss nicht bereuen. Die Gelben waren im Angriff, im Mittelfeld wurde Martin Niklin angespielt und der wollte den Ball weiter nach vorne spielen. Aber sein Pass missriet, sodass die Blauen in Ballbesitz kamen. Pellegrino wurde vorne angespielt und er schickte dann Martin steil.

Martin lief in den Ball, Peter kam aus seinem Tor heraus und verstellte Martin den Weg. Martin schaffte es gerade noch den Ball unter dem sich werfenden Peter hindurch zum 5 : 3 Siegtreffer ins Netz zu schieben.

So beendeten wir unsere Kicks heute und gingen zurück zu den Bänken. Martins Idee mit dem Mannschaftsfoto stieß auf keine Zustimmung, besonders Ludwig war davon nicht begeistert (haben doch erst letzte Woche eines gemacht ….) und so wurde nichts aus dieser Idee. Mäthes und Amir hätten also schon vor 15 Minuten heimgehen können.

 

 

Hier die Bildergalerie dazu

 



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